Feuilleton

Dienstag, 1. August 2006

"Danke fürs Mitmachen, danke fürs Zuschauen!"

Peter Handke, in Was soll ich dazu sagen?, aus Als das Wünschen noch geholfen hat:

Vor ein paar Tagen hat mich jemand angerufen und gefragt: "Was sagst du zu dem Waffenstillstand in Vietnam?" Ich habe nichts geantwortet, nur irgendwie geflucht und von etwas anderem geredet. Was zu sagen war, wäre nicht von mir gewesen, und ich bin mir immer dann besonders fremd vorgekommen, wenn von mir verlangt wurde, etwas zu sagen, was gerade so gut auch eine Machine hätte ausspucken können.

Vor einigen Wochen waren die Zeitungen voll von Kommentaren über Peter Handke. Viele von denen, die die Möglichkeit hatten, eine Meinung zu veröffentlichen - z.B. in ihrem Weblog -, haben dies ausgiebig getan. Viel zu viele meinten, sie hätten etwas zu sagen, obwohl sie nur ein wenig schimpfen wollten und im Mainstream schwammen. Und das, was sie sagten, hätte auch eine Maschine ausspucken können. Danke fürs Mitmachen!

Inzwischen ist es wieder ruhig geworden um Peter Handke. Und die Berichterstattung gewinnt eine gewisse Tiefe. Ich möchte an dieser Stelle auf zwei lesenswerte Weblogs hinweisen:

Zum einen auf das Begleitschreiben. Hier ist ein Interview mit Michael Roloff veröffentlicht. Roloff ist der Übersetzer von Handkes Werken ins Englische, ein Kritiker und ein Kenner von Peter Handke. Ein schwieriger, aber äußerst lesenswerter Beitrag zum besseren Verständinis von Peter Handke.

Lesenswert sind auch die neuesten Beiträge in Krusches Logbuch über Peter Handke.

Dienstag, 20. Juni 2006

Konsequenz...

Im Begleitschreiben-Blog ist ein wirklich lesenswerter Artikel über das kürzlich in der Zeit veröfentlichte Gespräch mit Günther Grass über Peter Handke erschienen.

Donnerstag, 8. Juni 2006

"Grüßen Sie Heine, wenn Sie sein Grab besuchen."

Peter Handke verzichtet auf den Heine Preis. Er hat einem Brief an den Düsseldorfer Oberbürgermeister Joachim Erwin geschrieben.

2. Juni 2006

Lieber Joachim Erwin, lieber Oberbürgermeister,

Ihre freundliche Stimme noch im Ohr, möchte ich Ihnen sagen, welch gute Überraschung dieser Heinrich-Heine-Preis war, erst einmal für mich, der sich überhaupt keinen Preis mehr erwartet hatte, und wie er solch eine Überraschung weiterhin ist, gut vielleicht weniger für mich persönlich als für ein endliches allgemeines Auftauen, so scheint es inzwischen zumindest, der gefrorenen Blicke und Sprache in Hinsicht auf das jugoslawische Problem, einschließlich des Prozesses gegen Slobodan Milosevic, wie das ja wohl auch Sie sich gewünscht haben. Doch ich schreibe Ihnen heute zusätzlich, um Ihnen (und der Welt) die Sitzung des Düsseldorfer Stadtrats (heißt das so?) zu ersparen, womit der Preis an mich für nichtig erklärt werden soll, zu ersparen auch meiner Person, nein, eher dem durch die Öffentlichkeit (?) geisternden Phantom meiner Person, und insbesondere zu ersparen meinem Werk oder meinetwegen Zeug, welches ich nicht wieder und wieder Pöbeleien solcher wie solcher Parteipolitiker ausgesetzt sehen möchte. Ich bitte Sie - so das in Ihrer Macht steht -, die Sitzung oder Veranstaltung auf den Nimmerleinstag zu verschieben und statt dessen die Stadträte an die frische Luft zu entlassen, z.B. zu einem Picknick an den Rhein. Schade ist vielleicht nur, daß ich im Dezember einiges hätte darlegen können zum Unterschied zwischen journalistischer und literarischer Sprache und daß ich nun in Düsseldorf-Rath sowie in der Gartenstraße beim Hofgarten meine Streunereien vor 35, 40 Jahren nicht wiederholen kann. Aber dafür werde ich bald wieder einmal vor dem Grab Heinrich Heines auf dem Friedhof von Montmartre stehen - der Friedhof ist nicht weit von meinem Kaff hier. Und seien Sie nochmals bedankt, lieber Joachim Erwin, für Ihre Aufgeschlossenheit - die Sie sich für Ihr Tun und Lassen bewahren mögen.

Herzlich,

Ihr
Peter Handke


Und Joachim Erwin hat mit einem Brief geantwortet.

7. Juni 2006

Lieber Peter Handke,

kein Picknick für Hasenfüße, die sich in hellem Aufruhr um den kühlen Verstand bringen und in ihrer vorauseilenden Angst panisch alles niedertrampeln.

Kein Pardon für solche, die mit großen Brocken hoffen, medienwirksam Löcher einzuebnen, die sie zuvor heimtückisch selbst ausgehoben haben.

Doch - wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Unkenrufer stellen sich selbst ins Abseits. Die Zeit wird es weisen.

Lieber Peter Handke, ich bin tief betroffen und verärgert über die unglaublichen Geschehnisse. Welch eine Chance wurde vertan in der zweifelhaften Manier, um jeden Preis und alles in der Welt politically correct dazustehen.

Warum beauftragt man eine unabhängige Jury, um deren Entscheidung noch vor jeder ernsthaften Diskussion mit fadenscheinigen Argumenten auszuhebeln?

Wieder einmal bewahrheiten sich Nietzsches kluge Bedenken, die er als Untertitel seinem Zarathustra mit auf den Weg gab: „Ein Buch für Alle und Keinen“. Will sagen, nicht für jedermann, jedoch für alle, die sich offen damit auseinandersetzen. Und für keinen, der in blindem Ressentiment damit umspringt.

Es stimmt mich traurig, daß unter den politischen Kräften der Stadt, der ich als Oberbürgermeister die Ehre habe vorzustehen, sich nur so wenige finden, den Dichtern und Künstlern in ihrem eigensinnigen Schaffen Gehör zu schenken.

Offenbar fehlt es den meisten an Schneid, die Auseinandersetzung mit einer literarischen Sprache zu suchen, die mit Gewinn wagt, vieldeutig aufzutreten, um Schlaglichter aus unterschiedlichen Perspektiven auf die Wirklichkeit zu werfen.

Grüßen Sie Heine, wenn Sie sein Grab besuchen. Und versprechen Sie ihm und mir, nach Düsseldorf zu kommen. Mit Ihnen durch den Hofgarten zu gehen und sich zu besprechen erscheint mir eine vortreffliche Vorstellung.

Ich verstehe Ihren Unmut und den Entschluß, die Posse für sich zu beenden und abzuwinken. Doch seien Sie versichert, die Schelte folgt und wird nicht auf Sankt Nimmerlein verschoben.

Herzliche Grüße!

Ihr
Joachim Erwin

Mittwoch, 7. Juni 2006

Es geht nicht um die Menschen

Die deutschkroatische Schriftstellerin Marica Bodrozic schreibt am 6.6.2006 in der Tageszeitung:

Hat einer der nun reumütig gewordenen Jurymitglieder die Menschen vor Ort, in Kroatien, in Bosnien, in Serbien, im Kosovo, in Makedonien besucht? Einer der Düsseldorfer Politiker, die eine autonome Juryentscheidung nun durch einen Beschluss unterwandern, je einem beinlosen Kind in die Augen gesehen? Einer Bäuerin aus Serbien beim Kuhmelken zugeschaut? Das kroatische Binnenland bereist, die Häuser gesehen, an denen nur das Wetter eine Handschrift hinterlassen hat?

Peter Handke hat all das getan, auf seine, dem schreibenden Menschen gemäße Art. Was unsere moralische Empörungsgymnastik nie geschafft hat, wird sein Werk längst in Bewegung gebracht haben. Und wir sehen es auch; von heute aus betrachtet, begreifen wir, wie unsinnig es war, die serbischen Menschen aus der Luft zu beschießen, Brücken zu zerstören und Feindschaft zu säen. Wen machen die Serben für all das verantwortlich? Selbstverständlich insgeheim die Kroaten. Und das kann uns in Düsseldorf wirklich ganz egal sein, wir hören nur in den Nachrichten, dass "da unten", wie wir uns so oft ausdrücken, wieder der Teufel los sei. Der Teufel, den wir selbst mitgemalt haben. Spricht man mit jungen Menschen in Zagreb, so findet sich kaum einer, der das Nato-Bombardement begrüßt hätte, kaum einer noch, der sich im Namen von Tudjman an irgendeine blutdurchtränkte Grenze legen und blind drauf losschießen würde.

Aber im Westen ist es noch immer Konsens, die Beschießung Serbiens ist noch immer im Bewusstsein der Politiker ein politisch korrekter Akt. Wie kriegen wir das in unserem Weltbild zusammen? Wie können wir tatsächlich einem Menschen, der, natürlich mit vielen Widersprüchen (wer widerspricht sich nicht?), der uns auf all das alleinstehend auf großer Flur aufmerksam gemacht hat, allen Ernstes wieder den Heinrich-Heine-Preis aberkennen wollen?

Das bloße Daherreden ist zum eigenartigen Gefuchtel geworden. Es ist traurig, dass es uns nur um unseren guten Ruf geht. Und eben nicht um die Menschen. Wer interessiert sich für sie nach den Debatten? Wir, die Hüter des Wissens und des Rechtes, wir, die wir so viel zu wissen glauben, sollten wirklich erst einmal Leser werden, bevor wir so viel Unbrauchbares, so viel Schädliches sagen. Das darf am Ende niemals einfach nur ein dummes Einverstandensein mit sich bringen. Wir müssen widersprechen. Aber mit den Mitteln der Sprache und der Freiheit, nicht mit ihren Gegenspielern, den Verboten.


Hier kann man den Artikel in vollen Länge nachlesen.

Dienstag, 6. Juni 2006

Ein Schriftsteller in Kronberg

Hier bin ich hängen geblieben. Dieses Foto von Peter Handke hat Barbara Klemm geschossen. Handke lebte damals (1975) in Kronberg.

Freitag, 2. Juni 2006

Die Unvernünftigen sterben aus

Ich bin ein begeisteter Peter Handke-Leser. Aber: Ich habe längts nicht alles von ihm gelesen. Und längst nicht alles hat mir gefallen. Und längst nicht alles war mir verständlich. Aber es gibt einige Sätze, die diese Texte für mich zu dem besten machen, was ich je gelesen habe. Deswegen kann ich sagen: Peter Handkes Texte bedeuten mir etwas und seine Person interessiert mich. Ich war immer der Überzeugung, von Handke könne ich lernen.

Und nun wird in den Nachrichten sehr viel über Peter Handke geschrieben, geredet und geurteilt. Mit Schrecken verfolge ich die Kontroverse über Handke und Serbien. Was soll man davon halten?

Leider habe ich keines seiner neuen Bücher, die mittel- oder unmittelbar mit dem Thema Serbien zu tun haben, gelesen. Es fällt mir daher schwer, eine fundierte Meinung zu bilden. Ich kann auch nicht behaupten, dass ich jedes Interview, jeden Zeitungsartikel und jeden Kommentar von Peter Handke zu diesem Thema gelesen habe. Ich kenne nicht einmal den vollen Wortlaut der Rede, die Handke am Grab Milosevics gehalten hat.

Aber wer hat schon alles gelesen? Und wer mag behaupten, gerecht urteilen zu können?

Offensichtlich gibt es da jemanden: Nachdem sich nämlich eine unabhängige Jury für die Verleihung des Heinrich-Heine-Preises 2006 an Handke entschieden hatte, protestierte dagegen die Düsseldorfer Stadtratsfraktion der Grünen. Nach Distanzierungen von Jury-Mitgliedern von der Mehrheitsentscheidung und weiteren Protesten verständigten sich die Fraktionen im Düsseldorfer Rat am 30. Mai 2006 darauf, den Heinrich-Heine-Preis im Jahre 2006 nicht zu verleihen.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) warf Handke vor, den Holocaust zu relativieren. Die Medien ziehen mit, denn das sieht nach einem Skandal aus, der sich gut verkaufen lässt. Er sagte:

Die Landesregierung ist der Meinung, dass für den Heine-Preis nicht preiswürdig ist, wer den Holocaust relativiert.

Ich frage mich: Sind sich die Politiker und die Medien wirklich sicher in dem, was sie Handke verwerfen? Viele Intelektuelle sind erstaunlicherweise anderer Meinung. Ulla Unseld-Berkéwicz, die Leiterin des Suhrkamp-Verlages, spricht von Diffamierung:

Wenn es nicht zu einem öffentlichen Aufschrei führt, dass einer der größten Dichter derart geächtet wird, ist das ein Zeichen für den drohenden Bankrott unserer Kultur.

Zwei Mitglieder der Düsseldorfer Jury (darunter Sigrid Löffler) erklärten am 2. Juni 2006 ihren Rücktritt aus der Jury. Dies wäre als Protest gegenüber denjenigen Juroren zu verstehen, die „haltlose wie rufschädigende Behauptungen über den Gekürten in Umlauf“ brachten. Wo bleibt das Rückgrat der Juroren? Die Einmischung der Politik in die Vergabe des Heinrich-Heine-Preises wurde von Frank Schirrmacher (FAZ) kritisiert:

Politik kann und darf keine Machtentscheidung darüber treffen, ob Handkes Werk der Völkerverständigung dient oder nicht - sie kann es diskutieren, aber sie kann keinen Parlamentsbeschluß herbeiführen, der de facto einen von ihren eigenen Vertretern mitgewählten Preisträger für unwürdig erklärt.

In den letzten Tagen bemüht sich auch Handke um klare Worte. Er will, dass wir endlich verstehen, was er mit gewissen Sätzen und Gesten (die ihm - aus dem Kontext gerissen - zum Vorwurf gemacht werden) gemeint hat. Wir sollten noch einmal genau hinhören, was Handke uns zu sagen hat. Nicht zu schnell ein Urteil fällen! Im Begleitschreiben Blog lese ich:

So liegt Handkes „Hauptschuld“ darin, die Frage (wohlgemerkt: die Frage) nach der „Schuld“ der Sezessionskriege einfach noch einmal neu zu stellen, dahingehend neu, dass man vielleicht fragen kann, ob nicht tatsächlich die gemutmassten 200.000 Toten für die unabhängigen Republiken Kroatien und Bosnien-Herzegowina zu viel seien. Er sagt ausdrücklich nicht, dass man die Expansionspolitik Serbiens hätte deshalb „zulassen“ müssen; es ist nicht Handkes Intention, Tagespolitik zu machen, aber es ist sein Anliegen zu fragen, ob vielleicht zwischen einem serbisch-dominierten „Rest-Jugoslawien“ und der Vielstaaterei nicht eine politische Zwischenlösung hätte gefunden werden können, ja müssen.

Mag sein, dass Peter Handke unvernünftig gewesen ist, indem er politisch geworden ist. Und diese Politiker... die sind ja soooo vernünftig... Und Peter Handke? Der erklärt:

Ich kenne die Wahrheit nicht, aber ich beobachte. Ich höre. Ich fühle. Ich erinnere mich. Ich hinterfrage. Warum schlägt man nicht meine Bücher auf, statt mich anzuklagen?

Herr Handke, sie haben uns mal wieder alle überfordert.

/edit: Jemand, der sich kritisch und sehr ausführlich mit der Sache beschäftigt, ist Martin Krusche. Hier kann man sein Logbuch nachlesen. Ich empfehle z.B. den Eintrag vom 9.4.2006 mit dem Titel "Was Handke angeblich und was er tatsächlich am Grab gesagt hat ...".

/edit: Bitte lest auch die Diskussion im Begleitschreiben-Blog, an der ich mich beteilige.

/edit: Die Rede am Grab, im Wortlaut:

Ich hätte gewünscht, hier als Schriftsteller in Pozarevac nicht allein zu sein, sondern an der Seite eines anderen Schriftstellers, etwa Harold Pinters. Er hätte kräftigere Worte gebraucht. Ich brauche schwache Worte. Aber das Schwache soll heute, hier recht sein. Es ist ein Tag nicht für starke, sondern auch für schwache Worte.

Die Welt, die so genannte Welt, weiß alles über Jugoslawien, Serbien. Die Welt, die so genannte Welt, weiß alles über Slobodan Milosevic. Die so genannte Welt weiß die Wahrheit. Deswegen ist die so genannte Welt heute abwesend, und nicht bloß heute, und nicht bloß hier. Ich weiß, dass ich nicht weiß. Ich weiß die Wahrheit nicht. Aber ich schaue. Ich höre. Ich fühle. Ich erinnere mich. Deswegen bin ich heute anwesend, nah an Jugoslawien, nah an Serbien, nah an Slobodan Milosevic.


/edit: Und jetzt, bitte, vergleichen Sie einmal dieses "Zitat" aus der Netzzeitung mit der Rede:

In Pozarevac sprach auch der österreichische Schriftsteller Peter Handke. In seiner Rede auf serbisch sagte Handke, dass die "so genannte Welt keine Welt sei" und dass er die Wahrheit nicht kennt, dass er aber "zuhört, schaut und fühlt". Er sei "glücklich", dass er sich heute in Serbien befinde und "Slobodan Milosevic nahe" sei.

Montag, 29. Mai 2006

Was ich gerade lese

Adolf Muschg. Albissers Grund

Albissers Grund

Ein Mann namens Albisser gibt auf seinen "Psychiater", bei dem er drei Jahre in Behandlung war, plötzlich tödliche Schüsse ab. Der Untersuchungsrichter, ein gewisser Dr. Egli, such nach einem Motiv. Dr. Wirz wird damit beauftragt, mehr über den Täter und das Opfer zu erfahren. Das Gericht hat die Bänder mit den Papieren Albissers "sichergestellt" und Herrn Dr. Wirz zur Auswertung überlassen. Der Psychiater ist hinter dem Befund "Beziehungslosigkeit" her, im Hinblick auf einen kräftigeren: Schizophrenie. Wahrscheinlich meint er es gut. Er sucht ja mildernde Umstände für den versuchten Totschläger Dr. Albisser. Komisch ist nur, daß Dr. Wirz ebenfalls zu glauben scheint, daß jemand durch das richtige Wort zu retten sei.

Mittwoch, 17. Mai 2006

L'avvelenata

Da la canzone di Francesco Guccini:
Io tutto, io niente, io stronzo ed io ubriacone,
io poeta, io buffone,
io anarchico, io fascista
io ricco, io senza soldi, io radicale, io diverso ed io uguale,
negro, ebreo, comunista
io frocio, io perché canto so imbarcare
io falso, io vero, io genio e io cretino
io solo, qui, alle quattro del mattino,
l’angoscia e un po’ di vino
e voglia di bestemmiare.

E la storia di uno che non andava a studiare, invece, diventó un cantautore. E che fine ha fatto?

Francesco Guccini
Francesco Guccini.

Montag, 15. Mai 2006

Fernbeziehungsgedicht...

[...]

Wie wer in klaren Nächten sich
In die vertieften
Blauen Gezelte
Der Gestirne verliert,
Da und dort bald
Immer neue
Dämmernde Lichter
Keimen sieht:

Also in deine
Kommenden Tage
Schauend, gewahr ich
Eines verdienten
Lieblichen Glückes
Spätere Sterne;
Und es wandelt indes
Wie durch ein Blütenfeld dein Engel
Zwischen ihnen: die Demut, schweigsam,
Und behütet sie dir.

[...]

Eduard Mörike (1804-1875)

Noch mehr Gedichte von Mörike gibt es hier.

Motto

Kommt daher Ihr Wunsch, dem Augenblick Geltung zu verschaffen?

Das ist kein Vorsatz. So bin ich halt gemacht. Vielleicht ist es eine Art Krankheit, aber ich mag meine Krankheit.

Peter Handke im Interview mit der Zeit

Die neuesten Einträge

Kreuztal - Die gekaufte...
Hier habe ich eine interessante Reportage über...
sebastian_radestock - 6. Okt, 22:11
"Danke fürs Mitmachen,...
Peter Handke, in Was soll ich dazu sagen?, aus Als...
sebastian_radestock - 1. Aug, 20:16
Das Schweizer National...
Frankfurt hat viele Bauten der Fünziger- und Sechzigerjahre...
sebastian_radestock - 26. Jul, 23:12
Architektur in Frankfurt...
Auf der Internetseite des Bundes Deutscher Architekten...
sebastian_radestock - 26. Jul, 00:18
In den öffentlich-rechtlichen...
versucht man schon eine Art Ausgewogenheit - so mindestens...
Gregor Keuschnig - 24. Jul, 16:03

Archiv

November 2008
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
 
 
 

Neueste Nachrichten

Eissporthallen-Prozess: Bauingenieur zu Bewährungsstrafe...
Fast drei Jahre nach der Tragödie von Bad Reichenhall...
Bund und Länder beraten weiter über Opel-Hilfe
Noch zögert die Bundesregierung, Opel eine Milliarden-Bürgschaft...
Interview: "Probleme der Autobranche sind hausgemacht"
Die Krise der Autobranche haben die Konzerne selbst...
Bush und Demokraten uneins über Hilfe für Auto-Konzerne
Schon in wenigen Wochen könnte mit General Motors...

Wetter

Aktuelles Wetter in Frankfurt/Main:


Temperatur: 2 C
UV Index: 0
Luftfeuchte: 93 %
Sichtweite: 10.0 km
Luftdruck: 1015.9 mb
Windstärke: 10 km/h

Weather data provided by weather.com

Feuilleton
Großstadtgeschichten
Großstadtkultur
Nebensächlichkeiten
Politik
Wissenschaft
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren