Das Schweizer National Hochhaus in Frankfurt
Frankfurt hat viele Bauten der Fünziger- und Sechzigerjahre verloren. Das Verwaltungsgebäude der Hoch-Tief AG, das AEG-Hochhaus oder das Zürich Hochhaus. So sind mittlerweile viele Hochhäuser der ersten Generation verschwunden.
Auf der Internetseite des Deutschen Werkbundes ist zu lesen:
Leider hat die Stadt Frankfurt bislang in vielen Fällen kein besonderes Verantwortungsbewusstsein gegenüber ihrem städtebaulichen und architektonischen Erbe der Fünfziger Jahre bewiesen. Geschichte und Gesicht der Stadt wurden und werden in vielen Fällen einem kurzfristigen ökonomischen Profit geopfert. Erinnert sei in diesem Zusammenhang nur die Aushebelung des Denkmalschutzes beim Abriss des Verwaltungsgebäudes der Hoch-Tief AG von Egon Eiermann, an den Abbruch des Evangelischen Gemeindezentrum von Walter Schwagenscheidt und Tassilo Sittmann in der Nordweststadt sowie an die gegenwärtige Bedrohung der Universitätsbauten von Ferdinand Kramer – allesamt Bauwerke von unbestrittenem Weltruf, die entgegen allen Voten aus Öffentlichkeit und Fachdisziplin, darunter stets auch des Deutschen Werkbunds Hessen, inzwischen aus dem Bild dieser Stadt ausgelöscht wurden bzw. kurz vor diesem Schicksal stehen.
Dass es auch anders geht, konnte jetzt am 1964 erbauten Hochhaus der Schweizer National, das wegen seiner besonderen Konstruktion unter Denkmalschutz stand, gezeigt werden. Es wurde renoviert und modernisiert, ohne das äußere Erscheinungsbild stark zu verändern. Ein ausführlicher Bericht erschien in der Frankfurter Rundschau.

Das Schweizer National Hochhaus, um 1970
Auf der Internetseite des Deutschen Werkbundes ist zu lesen:
Leider hat die Stadt Frankfurt bislang in vielen Fällen kein besonderes Verantwortungsbewusstsein gegenüber ihrem städtebaulichen und architektonischen Erbe der Fünfziger Jahre bewiesen. Geschichte und Gesicht der Stadt wurden und werden in vielen Fällen einem kurzfristigen ökonomischen Profit geopfert. Erinnert sei in diesem Zusammenhang nur die Aushebelung des Denkmalschutzes beim Abriss des Verwaltungsgebäudes der Hoch-Tief AG von Egon Eiermann, an den Abbruch des Evangelischen Gemeindezentrum von Walter Schwagenscheidt und Tassilo Sittmann in der Nordweststadt sowie an die gegenwärtige Bedrohung der Universitätsbauten von Ferdinand Kramer – allesamt Bauwerke von unbestrittenem Weltruf, die entgegen allen Voten aus Öffentlichkeit und Fachdisziplin, darunter stets auch des Deutschen Werkbunds Hessen, inzwischen aus dem Bild dieser Stadt ausgelöscht wurden bzw. kurz vor diesem Schicksal stehen.
Dass es auch anders geht, konnte jetzt am 1964 erbauten Hochhaus der Schweizer National, das wegen seiner besonderen Konstruktion unter Denkmalschutz stand, gezeigt werden. Es wurde renoviert und modernisiert, ohne das äußere Erscheinungsbild stark zu verändern. Ein ausführlicher Bericht erschien in der Frankfurter Rundschau.

Das Schweizer National Hochhaus, um 1970
sebastian_radestock - 26. Jul, 22:05



